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Frauen zaudern, Männer bewerben sich einfach mal

Dieser Artikel im Spiegel spricht ein wichtiges Thema an, dass auch bei uns Gültigkeit hat. Deshalb stellen wir auch immer wieder Stellengesuche, wo explizit auch Frauen gesucht werden auf unsere Homepage.

Frauen sind oft hoch qualifiziert, bewerben sich dann aber auf Positionen unter ihrem Niveau. Grund sind laut einer neuen Studie die Formulierungen der Stellenanzeigen – und längst überholte Klischees.

“Insbesondere in geschlechtstypischen Berufen, bei Männern etwa im Metall- und Maschinenbau, bleiben viele Stellen offen. Auch in der Lagerwirtschaft ist der Bedarf an Fachkräften immens. Gleiches gilt für die frauentypischen Berufe in der Alten- und Krankenpflege. “Typisch” für ein Geschlecht ist ein Beruf laut Studie dann, wenn mehr als 70 Prozent der Beschäftigten männlich oder weiblich sind.
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Doch warum orientieren sich Frauen beruflich häufiger an den unteren Sprossen der Karriereleiter? Entweder, weil sie ihre eigenen Qualitäten unterschätzen, oder weil sie glauben, dass sie aufgrund ihres Geschlechts nicht in ein bestimmtes Berufsfeld passen, so das Fazit der Studie. Diese Selbsteinschätzung schade den Unternehmen, weil es den potenziellen Bewerberkreis deutlich einschränke, heißt es in der Untersuchung.
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In einer Broschüre empfehlen die Studienautoren daher, statt “Verhandlungsgeschick” oder “Durchsetzungsvermögen” in einer Anzeige besser “Wortgewandtheit” und “Selbstbewusstsein” von potenziellen Bewerberinnen zu fordern. Oft seien die Gesuche überladen mit Anforderungen; Frauen fühlten sich davon eher überfordert, sagt Malin.”

Hier geht es zum Artikel im Spiegel vom 24.6.2019

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