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„Es ist ein Problem, dass Leute so wenig über die Branche wissen“

Verkehr sprach mit Nicole Hiebel, Leiterin des Containerhandels bei WienCont, über den Handel mit Containern, aber auch über das Thema Frauen in der Logistik.

2008 hat Nicole Hiebel eine Lehre zur Speditionskauffrau und Speditionslogistikerin bei der WienCont begonnen, die sie 2012 erfolgreich abgeschlossen hat. Von Anfang an war sie aber im Containerhandel ­beschäftigt. 2015 hat sie die ­Leitung des Containerhandels übernommen. „Seitdem ich da bin, gab es noch keinen Con­tainer, den wir nicht verkaufen konnten“, sagt Hiebel vorweg.

Themenwechsel: Sie sind auch Mitglied des DamenLogistikClubs (DLC). Was hat Sie motiviert beizutreten?
Hiebel:
Ich finde es toll, dass es so einen Club gibt, denn man merkt schnell, dass Frauen in der ­Logistik selten sind. Dass man diejenigen, die in dieser Branche beschäftigt sind, hervorhebt, ist eine sehr gute ­Sache. Vom DLC habe ich von Kolleginnen erfahren; aus Interesse habe ich dann Veranstaltungen besucht und gleich beschlossen, auch Mitglied zu werden.

Was müsste man tun, um die Zahl der Frauen in der Logistik zu erhöhen?
Hiebel:
Ich glaube, es ist generell ein Problem, dass die Leute so wenig über die Branche wissen. Die Berufsgruppe ist nicht sehr präsent. Man müsste über die Vielfalt der Berufschancen aufklären und zeigen, dass man auch als Frau die Möglichkeit hat in dieser Branche etwas zu bewirken oder eine Führungsposition zu übernehmen.

Lesen Sie das ganze Interview mit unserem Mitglied Nicole Hiebel mit der Internationalen Wochenzeitung Verkehr

Foto: WienCont

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